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Informationen zur Altersvorsorge:
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Welche Möglichkeiten für Private Rentenversicherungen gibt es ?
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Für eine private Rentenversicherung gibt es in Deutschland mehrere Möglichkeiten, die sich in ihrer Ausgestaltung, Flexibilität und steuerlichen Behandlung unterscheiden. Eine klassische private Rentenversicherung funktioniert nach dem Prinzip einer garantierten Verzinsung, bei der der Versicherer einen festen Zinssatz auf den Sparanteil zusichert und zusätzlich Überschüsse erwirtschaften kann. Sie eignet sich vor allem für sicherheitsorientierte Personen, die Wert auf planbare und garantierte Leistungen legen.
Eine fondsgebundene private Rentenversicherung investiert die Beiträge ganz oder teilweise in Investmentfonds. Dadurch bestehen höhere Renditechancen, allerdings auch größere Schwankungen und Risiken, da die Wertentwicklung von den Kapitalmärkten abhängt. Diese Form ist besonders für Menschen interessant, die einen längeren Anlagehorizont haben und bereit sind, Marktrisiken einzugehen.
Eine weitere Möglichkeit ist die sogenannte Hybrid- oder Indexpolice, bei der Elemente der klassischen und der fondsgebundenen Versicherung kombiniert werden. Hier wird ein Teil des Kapitals sicher angelegt, während ein anderer Teil an der Entwicklung eines Index beteiligt ist, was eine ausgewogene Mischung aus Sicherheit und Renditechance bieten soll.
Zusätzlich gibt es staatlich geförderte Varianten wie die Riester-Rente oder die Rürup-Rente, die steuerliche Vorteile oder Zulagen bieten können, jedoch an bestimmte Voraussetzungen geknüpft sind. Diese Produkte richten sich insbesondere an bestimmte Personengruppen wie Arbeitnehmer mit Kindern oder Selbstständige.
Welche Form der privaten Rentenversicherung sinnvoll ist, hängt stark von der individuellen Lebenssituation, dem Einkommen, der Risikobereitschaft und den steuerlichen Rahmenbedingungen ab. Wenn Sie möchten, kann ich Ihnen auch erklären, welche Variante zu Ihrer persönlichen Situation am besten passen könnte.
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Wer
kann eine Zusatzrente abschließen und bekommt staatliche Förderung?
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Private Rentenversicherungen können Personen, welche in der gesetzlichen
Rentenversicherung pflichtversichert sind, also Arbeitnehmer, Auszubildende und Selbstständige
abschließen. Auch Wehrdienst- und Zivildienstleistende,
Beamte und Empfänger von Arbeitslosengeld I und Arbeitslosengeld II
(Hartz IV). Wenn Sie einen Vertrag zur Riester Rente abschließen, haben
zusammellebende Ehepartner von Förderberechtigten ebenso Anspruch auf die staatliche Zulage.
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Private Rentenversicherung
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Welche
Vorteile bietet die Riester Rente für Beamte und Angestellte?
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| Die Riester Rente eine
spezielle Art der privaten Altersvorsorge. Sie wurde im Zuge der Reform
der gesetzlichen Rentenversicherung im Jahr 2000 eingeführt.
Der Staat fördert diese Altersvorsorge kräftig durch Zulagen und
Steuererleichterungen, da gesetzliche Rente auf Grund des
demografischen Wandels der Bevölkerung in Deutschland eher
sinken als steigen wird. Die Riester-Rente lohnt sich vor allem für Personen, die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind, also Arbeitnehmer, die in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis stehen und/oder bestimmte Gruppen wie Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst. Durch die staatlichen Zulagen und Steuervergünstigungen bietet die Riester-Rente hier einen spürbaren Vorteil, vor allem wenn diese Zulagen vollständig ausgeschöpft werden können. Besonders attraktiv ist sie auch für
Familien mit Kindern, da sie für jedes Kind zusätzliche Zulagen erhalten können. Für solche Personen kann die Riester-Rente eine sinnvolle Ergänzung zur gesetzlichen Rentenversicherung sein, da sie eine garantierte Auszahlung und die Möglichkeit der Steuererleichterung bietet..
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Lohnt
die Riester Rente für Selbstständige und Besserverdiener?
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| Für Selbstständige lohnt sich die Riester-Rente in der Regel nur dann, wenn eine unmittelbare Förderberechtigung besteht, das heißt wenn sie pflichtversichert in der gesetzlichen Rentenversicherung sind oder vergleichbare Pflichtbeiträge leisten, wie es zum Beispiel bei bestimmten freien Berufen der Fall ist.
Für gutverdienende Personen ist die Riester-Rente nicht automatisch lohnenswert, weil die maximale steuerliche Abzugsfähigkeit der Beiträge gedeckelt ist und die staatlichen Zulagen für hohe Einkommen relativ geringer ins Gewicht fallen; in solchen Fällen können andere Vorsorgeformen oft steuerlich attraktiver und renditestärker sein.
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Ist
eine Riesterrente deshalb für jeden sinnvoll, gibt es Nachteile?
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Der Berater der Bundesregierung und Vorsitzende des Sachverständigenrates,
Bert Rürup, bestätigte, dass es sich für Geringverdiener
nicht lohnen könne, einen Riester-Vertrag abzuschließen. Wer
so wenig gesetzliche Rente erhält, dass er davon nicht leben
kann, bekommt staatliche Hilfe. Wurde jedoch mit Riester privat
vorgesorgt, so gibt es diese Rente nicht oben drauf, sondern der
Staat zahlt entsprechend weniger Zuschuss zum Lebensunterhalt.
In diesem Fall spart die Riester-Rente dem Sozialamt Kosten. Insgesamt hängt die Entscheidung stark von der persönlichen Situation ab, denn Riester-Verträge sind durch staatliche Boni und Steuervergünstigungen nur dann wirklich vorteilhaft, wenn man die Förderbedingungen erfüllt und die Kosten- und Renditeeffekte über die lange Laufzeit berücksichtigen kann.
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Welche
Möglichkeiten der Riesterrente gibt es?
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| Wer die Riester Förderung in Anspruch nehmen will, muss sich zwischen einer klassischen Rentenversicherung, einem Banksparplan oder einer Fondsgebundenen Versicherung entscheiden. Für die Altersvorsorge der Riester Rente können also auch für Bank- oder Fondsparpläne in Frage kommen.
Wichtig: Die staatliche Förderung gibt es nur für
Vorsorgeverträge, welche zertifiziert sind. Die Riesterverträge
müssen das Zertifikat der Bundesanstalt
für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) haben.
Damit wird bestätigt, dass der jeweilige Vertrag die rechtlichen Bedingungen für die staatliche Förderung erfüllt.
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| Wie viel Rente die Bürger im Ruhestand von
den Riesterverträgen haben, hängt allerdings stark vom jeweiligen Versicherer ab. Die Stiftung Warentest ermittelte bei ihrer jüngsten Untersuchung bei der garantierten Mindestrente Unterschiede von rund 20 Prozent.
Getestet hat die Stiftung Warentest diesmal 35 klassische
Riester-Rentenversicherungen. Top-Anbieter waren im Vergleich
Tarife von CosmosDirekt, HanseMerkur und Debeka. Am Ende der
Rangliste lagen Angebote von den Anbietern Basler, Itzehoer und
Victoria.
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Ob sich eine private Rentenversicherung für Sie persönlich
wirklich lohnt wird hier nachfolgen im
→ Vergleich der Rentenversicherungen
errechnet. Ihnen wird dabei ein kostenloses und unverbindliches
Angebot erstellt.
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Weitere Versicherungsvergleiche:
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