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Das Alte Rathaus am
Markt
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| Die historische Leipziger Altstadt bildet das Stadtzentrum von Leipzig: Erster Anlaufpunkt für Touristen ist der weitläufige Marktplatz zwischen Petersstraße und der Grimmaischen Straße. Romantische Cafés und Bars, rund um den großen Marktplatz am Alten Rathhaus, in Gassen, Passagen und Winkeln verstreut, werben mit Kaffeeduft um Kundschaft.
Das Alte Rathaus liegt zentral am Marktplatz von Leipzig
und gehört zu den bedeutendsten Baudenkmälern der Renaissance in Deutschland.
Es wurde 1556/1557 von Hieronymus Lotter in nur neun Monaten erbaut.
Im Jahr 1723 wurde hier im Alten Rathaus der weltberühmte Komponist Johann Sebastian Bach zum Thomaskantor gewählt.
Das historische Rathausgebäude
beherbergt das Stadtgeschichtliche
Museum, in dem man die Geschichte
Leipzigs von der Gründung bis heute
erleben kann, sowie einen Festsaal der früher
als Gerichtssaal diente. |
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Foto: © SGM, Foto Peter Franke |
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| Im historischem Ambiente des Alten Rathauses, im Festsaal und
der Ratsstube, präsentiert das Museum die besuchenswerte Ständige Ausstellung "Leipzig Original - Vom Mittelalter bis zur Völkerschlacht".
Die Ausstellung des Stadtgeschichtlichen Museums erzählt von der frühen Stadt Leipzig über die Reformation und die Entwicklung der Messe, über die Blütezeit der Stadt im 18. Jahrhundert und das Wirken Johann Sebastian Bachs bis zum Brauchtum der Handwerker und dem Thema Krieg und Frieden. |
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Foto: © SGM Markus Scholz |
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Foto: © SGM Markus Scholz |
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| In den oberen Stockwerken finden sich zudem repräsentative Räume, die für Veranstaltungen und festliche Anlässe genutzt werden. Der Festsaal im Gebäude ist 43 Meter lang und wurde früher für Festlichkeiten der sächsischen Landesfürsten, Patrizierhochzeiten, Handwerkerfeste und Studentenbälle genutzt. Neben dem Sitz der Ratsherren beherbergte das Alte Rathaus auch bereits seit dem späten 16. Jahrhundert zeitweilig das Oberhof- und Schöffengericht, den Stadtrichter sowie das Ratsarchiv. Im Keller des Gebäudes befanden sich zudem Gefängniszellen. |
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Veranstaltungen im Alten Rathaus
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Im prachtvollen Arkadengang auf der Markplatzseite beherbergt das Alte Rathaus
historische Gewölbe mit → Geschäften und
→ Restaurants. Heute wird das Alte Rathaus unter anderem für →
Kultur- und Konzertveranstaltungen der Stadt Leipzig genutzt.
Der Leipziger Markt bildet den Mittelpunkt der Stadt,
hier finden regelmäßige
Veranstaltungen vom → Stadtfest
Leipzig, → Classic
Sommerkonzerten bis zum besuchenswerten
→ Leipziger
Weihnachtsmarkt statt. |
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Überblick
der Veranstaltungen im und am alten Rathaus Leipzig + Ticketservice |
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Die Alte Waage am Leipziger Markt
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Foto: Die Alte Waage
rechts im Bild ist mit einem schönen Staffelgiebel und einer Sonnenuhr versehen. |
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| Im Jahr 1555 entstand an der Nordseite des Leipziger Marktplatzes ebenfalls unter der Leitung des Bau- und Bürgermeisters Hieronymus Lotter der Neubau der Alten Waage als Ratswaage im Renaissancestil mit einem repräsentativen Staffelgiebel. Die Alte Waage war ein bedeutendes Zentrum des mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Leipziger Messewesens. Sie diente der verpflichtenden
amtlichen Verwiegung von Waren, die auf den Leipziger Messen und Märkten gehandelt wurden, um Steuern und Zölle zu berechnen sowie Betrug zu verhindern. Über die Waage floss der Stadtkasse immer ein erheblicher Teil ihrer Einnahmen zu.
Im Jahr 1820 wurde die Stadtwaage in das neue Zollamt vor den Stadtmauern am nördlichen Hallischen Tor verlegt.
1917 zog das neu gegründete Leipziger Messeamt in den historischen Renaissancebau mit seinem eindrucksvoll verzierten Voluten-Schweifgiebel und der Sonnenuhr in der Katharinenstraße ein.
In der DDR war es Sitz des Leipziger Reisebüros. |
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Die Alte Börse auf dem Naschmarkt
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| Auf seiner Rückseite vom Alten Rathaus befinden sich unter dem Rathausturm der Naschmarkt an der Alten Börse.
Die Alte Börse wurde von Leipziger Kaufleuten von 1678 bis 1687 als erstes Bauwerk des
Barock erbaut. Heute ist Sie eine beliebte Stätte für kleine festliche Veranstaltungen.
Die historische Alte Börse am Leipziger Naschmarkt ist seit einigen Jahren auch eine besonders stilvolle
Hochzeitslocation für standesamtliche Trauungen mitten im Herzen der sächsischen Messestadt. Über die imposante Freitreppe des ältesten Barockbaus in Leipzig gelangt das Brautpaar in den großen Eheschließungsraum in dem bis zu 198 Personen Platz finden. Auf dem Naschmarkt vor der Alten Börse befindet sich das Denkmal des jungen Goethe in Leipzig. |
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Auerbachs Keller und Mädler
Passage Leipzig
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| Die Leipziger Mädlerpassage wurde 1912-1914 von dem Kaufmann Anton Mädler auf der Fläche des ehemaligen Auerbachs Hof als Messehaus erbaut.
Die Mädler Passage mit ihrem eleganten gläsernen Oberlicht wurde nach dem Vorbild der Mailänder Galleria Vittorio Emanuele gebaut. In der Mädlerpassage befindet sich ein Glockenspiel aus Meissner Porzellan.
Leipzigs noble und bekannteste Einkaufspassage hat eine Höhe von
drei Stockwerken und erstrahlt durch das Licht einer Glasbetondecke. →
Mehr
zur Mädler Passage |
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Foto: © SGM Markus Scholz |
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Foto: © SGM Markus Scholz |
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Foto: © SGM Markus Scholz |
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Foto: © SGM Markus Scholz |
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| Der berühmte Fasskeller befindet sich in der Mädlerpassage am Markt und gehört zu den touristischen Attraktionen, die man beim Besuch der Stadt nicht auslassen sollte.
Auerbachs Keller ist in Goethes "Faust" Schauplatz der Szenen mit den Studenten und des Fassritts des Dr. Faust. Zwei Skulpturen unmittelbar vor der Eingangstreppe illustrieren die Studentenszene.
Neben dem Auerbachs Keller, Mephisto-Bar, Sanftwut Kabarett oder Kümmel Apotheke
gibt es zum Einkaufen in der Mädler-Passage eine ganze
Menge exquisite Modeboutiquen und Luxusgeschäfte wie Aigner, Juwelier
Wempe, Montblanc-Boutique, Falke, Bazar Royal Fashion-Markenmode, Marc O´Polo, Carara
Kreuzfahrten, Liebeskind Berlin, Montblanc,
Gourmétage Feinkost & Weine, SCALA Mode und die Maßschneiderei Atelier Farid. |
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| Durch die Szene „Auerbachs Keller in Leipzig“ in dem Drama „Faust“ von Goethe ist der Keller
eines der bekanntesten Restaurants der Welt geworden (nach einer US-amerikanischen Studie ist der →
Auerbachs Keller sogar das 5. bekannteste Restaurant der Welt).
Zudem ist es die zweitälteste Gaststätte in Leipzig. Als 1912 der alte Auerbachshof abgerissen werden sollte, um an dessen Stelle eine moderne Mädlerpassage zu errichten, gab es Proteste zum Erhalt des Kellers. Trotz technischer Schwierigkeiten konnten die historischen Räume des Goethe-, Luther- und des tieferen Fasskellers ein Jahr später in praktisch ursprünglicher Form wiedereröffnet werden.
Im Goethekeller werden die Erinnerungen an den berühmten Dichter bewahrt.
Bewundernswert sind hier die halbrunden Tafelgemälde von A. Bretschneider mit Darstellungen aus der Sage um Dr. Faustus.
Höhepunkt für die meisten Gäste ist der Besuch des Fasskellers, wo Szenen aus Goethes „Faust“ – wie die Kellerszene, die Walpurgisnacht, die Hexenküche, die Liebesszene oder der Kampf um Gretchens Bruder in Form von Sepia-Gemälden zu sehen sind. Ganz besonders eindrucksvoll ist der große Hängeleuchter, der aus einem einzigen Baumstamm von Max Stolz geschnitzt wurde und die Walpurgisnacht darstellt. |
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Foto: © SGM Markus Scholz |
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Foto: © SGM Markus Scholz |
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Drallewatsch Kneipenmeile
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| Vom Leipziger Markt abgehend liegt in der Fußgängerzone im Barfußgässchen bis hin zur Fleischergasse und Klostergasse die berühmte
Drallewatsch-Kneipenmeile in Leipzig. Hier befinden sich inmitten der Altstadt auch die
historisch bekanntesten → Restaurants der
Stadt, wie das Café Zum Arabischen Coffe Baum (eines der ältesten Kaffeehäuser), Barthels Hof, Zills Tunnel,
Paulaner und der Thüringer Hof. Einer der angesagtesten Party-Läden ist der Spizz-Club direkt am Markt. Unter unserem gleichnamigen Restaurant befindet sich zum Abfeiern der legendäre
Live-Musik Jazz- & Musikclub. Der Szentreff in Leipzig ist ein lebendiger Treffpunkt für Nachtschwärmer und Genussfreunde, die das authentische Flair der sächsischen Stadt erleben möchten. →
Leipzig
Diskotheken & Nachtbars |
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| Inmitten der historischen Altstadt erstreckt sich diese beliebte Straße, die vor allem für ihre Vielzahl an gemütlichen Bars, traditionellen Kneipen, dem Central Kabarett und alternativen Szenelokalen bekannt ist.
Der besondere Charme der Leipziger Drallewatsch-Meile liegt in der Mischung aus uriger sächsischer Gemütlichkeit, die in den vielen beheizten Freisitzen und oft liebevoll gestalteten Gasträumen zur Geltung kommt. Hier treffen sich nicht nur Leipziger, sondern auch zahlreiche Touristen, um bei einem Glas regionalem Bier oder einem kreativen Cocktail die Seele baumeln zu lassen. Die Atmosphäre ist einladend und zugleich lebendig, was die Drallewatsch zu einem unverwechselbaren Stück Leipziger Lebensgefühl macht. Übrigens geht der Name des Feierareals auf den sächsischen Ausdruck „auf den Drallewatsch gehen“ zurück, was so viel bedeutet wie „etwas erleben“ oder „von Kneipe zu Kneipe ziehen“. |
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