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Lohnt der Wechsel in die PKV? - Vorteile und Nachteile im Vergleich Private Krankenversicherungen
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Was ist der wesentliche Unterschied zwischen gesetzlicher und privater Krankenkasse? Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist eine Pflichtversicherung für die meisten Arbeitnehmer in Deutschland, die auf Einkommenshöhe basiert und bestimmte Leistungen abdeckt. Die private Krankenversicherung (PKV) steht vor allem Selbstständigen, Beamten und gutverdienenden Arbeitnehmern offen und richtet sich nach dem individuellen Tarif und Gesundheitszustand. Während die GKV eine einheitliche Beitragssatzstruktur hat, variiert der Beitrag in der PKV je nach Versicherungsgesellschaft und Leistungsumfang.
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1.
Frage zum Wechsel in die PKV:
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Wer
kann in eine private Krankenversicherung wechseln?
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Die Private Krankenversicherung (PKV) bietet eine individuell gestaltbare, oft höherwertige medizinische Versorgung als die Gesetzliche (GKV) und ist
für Selbstständige, Beamte sowie gutverdienende Angestellte (über der 2026er Grenze von 77.400 € Bruttojahreseinkommen) zugänglich.
Beiträge richten sich nach Alter, Gesundheitszustand und Tarif, nicht nach dem Einkommen.
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2.
Frage zum Wechsel zur PKV:
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Welche
Vorteile bietet eine private Krankenversicherung?
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Eine private Krankenversicherung (PKV) bietet vor allem den Vorteil, dass sie eine
individuellere und umfassendere Absicherung im Krankheitsfall ermöglicht. Sie kann je nach Tarif und Anbieter weitreichendere Leistungen beinhalten als die gesetzliche Krankenversicherung (GKV), etwa bei der
Behandlung durch Fachärzte, Einzelzimmer im Krankenhaus oder schnelleren Terminen für bestimmte Behandlungen. Auch die freie Wahl von Ärzten und Kliniken ist in der PKV häufig besser gegeben, was für viele Versicherte einen wichtigen Aspekt darstellt. Des Weiteren können die Beiträge je nach Gesundheitszustand und Alter oft günstiger sein, insbesondere wenn man jung und gesund in die private Krankenversicherung eintritt. Darüber hinaus bietet die PKV eine hohe Transparenz bei den Leistungen, da man genau weiß, welche Behandlungen und Therapien abgedeckt sind.
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Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit der Beitragsrückerstattung, wenn im Jahr keine oder nur geringe Leistungen in Anspruch genommen werden, was in der GKV nicht der Fall ist. Auch für Selbstständige und Freiberufler ist die private Krankenversicherung häufig attraktiver, da ihre Beiträge nicht vom Einkommen abhängen, sondern nach dem Gesundheitszustand und dem gewünschten Leistungsumfang kalkuliert werden. Dennoch muss man beachten, dass die private Krankenversicherung mit steigenden Beiträgen im Alter rechnen muss, und die Wechselmöglichkeiten zwischen den Tarifen oft eingeschränkt sind.
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| 2.
Frage zum Wechsel zur PKV:
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Gibt es
Nachteile beim Wechsel eine private Krankenversicherung?
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Einer der größten Nachteile der Private Krankenversicherungen (PKV) ist, dass die
Beiträge im Alter tendenziell stark steigen. Dies liegt daran, dass die PKV in der Regel die Kosten nach dem individuellen Gesundheitszustand kalkuliert und ältere Menschen oder Personen mit gesundheitlichen Problemen höhere Beiträge zahlen müssen. Besonders im Ruhestand können diese Beiträge erheblich ansteigen, was für viele Versicherte eine finanzielle Belastung darstellen kann.
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Ein weiterer Nachteil ist, dass der Wechsel zwischen verschiedenen Tarifen innerhalb der PKV oft kompliziert und mit erheblichen Kosten verbunden ist. Wer sich zu Beginn für einen günstigen Tarif entscheidet und später in einen besseren Tarif wechseln möchte,
muss unter Umständen hohe Prämien nachzahlen oder sogar eine Gesundheitsprüfung
durchlaufen. Zudem sind in der PKV die Beiträge für Familienmitglieder nicht wie in der GKV einkommensabhängig, sondern
jedes Familienmitglied muss individuell versichert werden, was die Kosten im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung erhöhen kann.
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Auch der Zugang zur privaten Krankenversicherung ist nicht für alle offen, da sie in der Regel an bestimmte Voraussetzungen wie ein höheres Einkommen oder den Status eines Selbstständigen gebunden ist. Wer diese Voraussetzungen nicht erfüllt, kann sich nicht privat versichern oder muss
sehr hohe Beiträge zahlen.
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Schließlich ist die PKV weniger flexibel als die gesetzliche Krankenversicherung, wenn es um den Wechsel in eine andere Versicherung oder um die Rückkehr in die GKV geht, was eine
langfristige Bindung zur privaten Krankenversicherung erforderlich machen kann.
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| 4.
Frage zum Wechsel zur PKV:
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Wie werden die Krankenkassen Tarife in der PKV berechnet?
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Die Höhe der Beiträge in
der Privaten Krankenversicherung variieren zwischen den Versicherungen
stark. Die Tarife in der privaten Krankenversicherung (PKV) werden auf der Basis mehrerer Faktoren berechnet, wobei das Alter und der individuelle Gesundheitszustand des Versicherten eine zentrale Rolle spielt. Zu den wichtigsten Faktoren gehören zunächst das Eintrittsalter und der Gesundheitszustand zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Je jünger und gesünder der Versicherte bei Eintritt in die PKV ist, desto günstiger sind in der Regel die Beiträge, da die Wahrscheinlichkeit geringerer Gesundheitskosten und damit geringerer Ausgaben für die Versicherung zu diesem Zeitpunkt höher ist.
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Darüber hinaus werden die Beiträge nach dem gewünschten Leistungsumfang und den gewählten Tarifoptionen berechnet.
In der PKV kann man zwischen verschiedenen Tarifen wählen, die unterschiedliche Leistungen abdecken, wie etwa Chefarztbehandlung im Krankenhaus, Einzelzimmer oder eine erweiterte Zahnbehandlung. Wer höhere Leistungen wählt, muss auch mit höheren Beiträgen rechnen. Auch Zusatzoptionen wie alternative Heilmethoden oder spezielle Vorsorgeleistungen können den Tarifpreis beeinflussen.
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Ein weiterer Aspekt der Beitragsermittlung ist die Selbstbeteiligung.
Bei Tarifen mit einer höheren Selbstbeteiligung können die monatlichen Beiträge niedriger
ausfallen, während bei Tarifen ohne Selbstbeteiligung die Beiträge in der Regel höher sind, da die Versicherung mehr Kosten übernimmt.
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Die private Krankenversicherung kalkuliert die Beiträge nicht auf Basis des Einkommens, sondern berücksichtigt die oben genannten Faktoren. Dies bedeutet, dass
insbesondere Selbstständige und Freiberufler in der PKV tendenziell niedrigere Beiträge zahlen können als in der gesetzlichen Krankenversicherung
(GKV), sofern sie gesund sind und sich für einen Tarif mit geringeren Leistungen entscheiden. Allerdings ist auch zu beachten, dass die Beiträge im Alter steigen können, da die PKV in der Regel eine altersabhängige Beitragsentwicklung hat. In vielen Tarifen wird dieser Anstieg jedoch durch Rückstellungen für das Alter abgefedert, die über die Jahre hinweg angespart werden.
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Weitere Versicherungsvergleiche:
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